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Besonderer Gottesdienst am Zweiten Weihnachtstag


Am Abend des Zweiten Weihnachtstages (18.30 Uhr) feiern wir enen besonderen Gottesdienst in einer der vier Kirchen unserer Pfarrei.
Wenn der Trubel des Heiligen Abends und die Besuche der Verwandten am Ersten Christtag vorüber sind, bietet dieser Gottesdienst die Gelegenheit, sich ganz neu der Botschaft von Weihnachten zuzuwenden. Die meditativen Gottesdienste wollen neue Zugänge zur Botschaft von Weihnachten vermitteln.

In diesem Jahr feiern wir den besonderen Gottesdienst am Zweiten Christtag um 18.30 Uhr in der Rimbacher Kirche.

Weihnachten mit Rogier van Weyden

Rogier van Weyden, Altar 1455

Der besondere Gottesdienst am Zweiten Weihnachtstag
26. Dezember 2014, 18.30 Uhr, Kirche Rimbach


Die Reihe der besonderen Gottesdienste zum zweiten Christtag setzen wir am 26. Dezember um 18.30 Uhr in der Rimbacher Kirche fort. In diesem Jahr soll und der Maler Rogier van der Weyden (1400-1464) helfen, Neues an der alten Botschaft der Weihnachtsgeschichte zu entdecken. Musikalisch wird der meditative Gottesdienst von unsem Organisten Mario Stucki begleitet. Hinzu kommen die Sänger des "Sechs-Viertel-Chores". Hinter dem "Sechs-Viertel-Chor" verbergen sich Mario Stucki, Udo Horst, Doris Möller, Elfriede Karnoll, Christel Allendorf und Birgit Horst. Die Gruppe fand vor etwa sieben Jahren zusammen, um aus Spaß an der Freud' zu verschiedenen Anlässen zu singen.


Gottesdienstthemen der vergangenen Jahre

2013 Weihnachten mit Emil Nolde

Emil Nolde, Heilige Nacht, 1912

Das Weihnachtswunder sehen
Zweiter Weihnachtstag, 26.12.2013, 18.30 Uhr, Kirche Queck

Emil Nolde erinnert sich an seine Kindheit. "Das Höchste und Schönste waren die kleinen Geschenke: der Farbenkasten, den mir das Fest einst brachte, mag ein größtes Glück mir im Leben gewesen sein. Die ganzen Weihnachtstage saß ich bei meinen Farben, malend und malend." Die Tradition der christlichen Festtage, der wöchentliche Kirchgang, Bibelstunde, Konfirmandenunterricht oder Tischgebete waren fest eingebunden in das Familienleben. Neben Hauspostille und Gesangbuch war die Bibel lange Zeit angeblich das einzige Buch im Elternhaus, und Nolde kokettierte später damit, dass sie im Grunde auch das einzige Buch gewesen sei, das er ganz gelesen habe. Den tiefen Einfluss dieser frühen Lektüre auf seine Kunst offenbarte er im Juli 1916 einer Bekannten: "Die biblischen Bilder sind intensive Jugenderinnerungen, denen ich als Erwachsener Form gebe. Die Legendenbilder traten als Stoff später an mich (…)."
Für den Höhepunkt seines künstlerischen Schaffens hielt Emil Nolde seine "biblischen und Legendenbilder", ein Kanon von etwa fünfzig Gemälden, darunter das neunteilige Werk "Das Leben Christi" von 1911/1912 mit der "Heiligen Nacht".

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2012 Weihnachten mit Karl May

Karl May (1842-1912)

"Siehe, ich verkündige euch große Freude ..."
Zweiter Weihnachtstag, 26.12.2012, 18.30 Uhr, Kirche Rimbach


Am Abend des Zweiten Weihnachtstages feierten wir um 18.30 Uhr einen weiteren besonderen Gottesdienst in der Reihe "Weihnachten mit ..." In diesem Jahr half uns der Schriftsteller Karl May Neues an der Weihnachtsgeschichte zu entdecken. Wenn der Trubel des Heiligen Abends und die Besuche der Verwandten am Ersten Christtag vorüber sind, bietet dieser Gottesdienst die Gelegenheit, sich ganz neu der Botschaft von Weihnachten zuzuwenden.
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2011 Weihnachten mit dem Maler Rudolf Schäfer

Rudolf Schäfer, 1924

ROMANTISCHE WEIHNACHTEN
Gottesdienst am Zweiten Christtag, 26.12.2011, Kirche Queck

Zu einem „romantischen Weihnachtsgottesdienst“ luden die Kirchengemeinden der Pfarrei Queck am zweiten Weihnachtstag um 18.30 Uhr in die Kirche von Queck ein. In der Reihe „Weihnachten mit …“ sollte in diesem Jahr der Maler Rudolf Schäfer helfen, neue Zugänge zur vertrauten Weihnachtsgeschichte zu eröffnen. Am 29. Oktober 2011 jährte sich nämlich zum 50. Mal der Todestag des Künstlers. Musikalisch wurde der Gottesdienst von Mario Stucki (Orgel) und Jochen Grabowski (Orgel und Trompete) begleitet.

Rudolf Schäfer, der von 1878 bis 1961 lebte, hat im kirchlichen Bereich eine Vielzahl von Bildern und Buchillustrationen geschaffen. Die an die Nazarener anknüpfende Bildgestaltung hat den Werken Rudolf Schäfers große Volkstümlichkeit verschafft.

Rudolf Schäfer war als Künstler nie unumstritten. Die Kirchenfernen lehnten ihn ab, weil seine Kunst ausgesprochen christlich war. Die Nationalsozialisten konnten mit seiner Romantik nichts anfangen. Den Expressionisten war er zu liebenswürdig, bieder und kleinbürgerlich. Dennoch hat Schäfer weite Teile der Bevölkerung erreicht und mit seinen Bildern dem religiösen Fragen und Denken wichtige Impulse gegeben.

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2010 Weihnachten mit Pieter Bruegel

Pieter Bruegel (1525-1569)

GEBURT IM SCHNEE
Gottesdienst am Zweiten Christtag, 18.30 Uhr, Kirche Rimbach

Der Maler Pieter Bruegel (1525-1569) verlegt die Geburt Christi in ein kleines Dorf in Flandern. Irgendwo zwischen den Karren und dem bunten Treiben der Menschen kommen Maria und Joseph durch das Dorf. Die "Geburt im Schnee" findet im Jahr 1566 statt, inmitten von Krieg und Unterdrückung der Bevölkerung durch die Spanier. Was kann die Geburt des "Heilandes" in diesem Zusammenhang bedeuten und lässt sich die Bedeutung auf heute übertragen?
Das fragten wir am Zweiten Christtag um 18.30 Uhr in einem meditativen Gottesdienst um 18.30 Uhr in der Rimbacher Kirche. Die Musik zu diesem Gottesdienst steuerten die Organisten Jochen Grabowski und Mario Stucki bei.

2009 Weihnachten mit Charles Dickens

Charles Dickens, Weihnachtserzählungen

"Meine Absicht war es, mit einer launigen Maskerade, welche der Frohsinn der festlichen Zeit rechtfertigt, ein paar liebevolle und großmütige Gedanken zu erwecken, die in einem christlichen Land niemals unzeitgemäß sind." (Charles Dickens)
Charles Dickens (1912-1870) schildert in "Ein Weihnachtslied in Prosa" die Bekehrung des herzlosen Egoisten Ebenezer Scrooge zum echten Menschenfreund. Ist Dickens Erzählung eine christliche Weihnachtsgeschichte? Kann er uns helfen, die Botschaft von Weihnachten neu zu entdecken? In einem medtativen Gottesdienst mit Lesung und Musik gehen wir diesen Fragen nach und lassen uns anregen.

Weihnachten 2008 mit Caspar David Friedrich

Kreuz im Gebirge, 1808

Vor 200 Jahren, an Weihnachten 1808, wurde in Dresden ein Bild der Öffentlichkeit vorgestellt, das damals die Gemüter erregte. Der Maler Caspar David Friedrich zeigte sein Bild: Kreuz im Gebirge. (Tetschener Altar) Mit diesem Bild begann in der Malerei die Epoche der Romantik.

Ist diese Bild überhaupt ein Weihnachtsbild? Und wie kann es uns helfen, neue Entdeckungen an der Weihnachtgsgeschichte zu machen?
Zum ausführlichen Bericht im "Schlitzer Boten".

2007 Weihnachten mit Paul Gerhardt

Paul Gerhardt, 1607-1676

Paul Gerhardt wurde vor 400 Jahren, am 12. März 1607 geboren. Gesangbuchklassiker und Volkslieder stammen aus der Feder des berühmten lutherischen Liederdichters. Seine Lieder zu Advent und Weihnachten wollen uns helfen, die Bedeutung von Weihnachten neu zu entdecken.

Paul Gerhardt singt im Advent: "Wie soll ich dich emfangen?" Zu Weihnachten singt er: "Ich steh an deiner Krippen hier, o Jesu, du mein Leben."
Zum ausführlichen Bericht im "Schlitzer Boten".

2006 Weihnachten mit dem Maler Rembrandt

Rembrandt, 1606-1669

Rembrandt gilt als der „Maler des Lichtes“. Immer wieder hat er Bilder zu biblischen Themen gemalt. Einige seiner Bilder sollen neue Zugänge zur Weihnachtsbotschaft vermitteln. Als Maler interpretiert Rembrandt die Weihnachtsgeschichte. Manches, was er gesehen hat, ist uns vielleicht bisher verborgen geblieben. Wenn wir die Weihnachtsgeschichte durch seine "Brille" sehen, gewinnen wir vielleicht neue Perspektiven.
Zum ausführlichen Bericht im "Schlitzer Boten".

2005 Weihnachten mit Liedern aus aller Welt

Kirchenchor Ober-Wegfurth, 2000

Ein musikalischer Gottesdienst mit dem Kirchenchor Ober-Wegfurth und den Organisten Jochen Grabowski und Mario Stucki. Weihnachtsbräuche vom Christkindelwiegen in Lauterbach bis zum Weihnachtsbaum am Strand von Australien. Was bedeutet Weihnachten?

2004 Weihnachten mit Christoph von Schmid

Christoph von Schmid, 1768-1854

Am 15. August 2004 jährte sich zum 150. Mal der Todestag Christoph von Schmids. Im Jahr 1798 dichtete er das Weihnachtslied: Ihr Kinderlein kommet. Seit Generationen zählt dieses Lied am Heiligen Abend in den Kirchen und in den Familien zum festen Repertoire. Wir haben im Gottesdienst am Zweiten Weihnachtstag an den Liederdichter erinnert und neue Zugänge zu Weihnachten gesucht.
Zum ausführlichen Bericht im "Schlitzer Boten".

2003 Weihnachten mit Ludwig Richter

Richter, Der Stall zu Bethlehem

Der Künstler Adrian Ludwig Richter (1803-1884) ist weit über seine Heimat Dresden hinaus bekannt. Seine Illustrationen für festliche Lieder, Gedichte und Geschichtensammlungen sind in ihrer nostalgischen Zeitlosigkeit nicht mehr aus der Vorweihnachtszeit wegzudenken. Seine Holzschnitte und Radierungen zeigen eine heile Welt harmonischer Häuslichkeit. Der Rückzug ins Private, ein Kennzeichen der Biedermeierzeit, findet auch heute statt. Die Gestaltung des bürgerlichen Heimes wird fast als Religionsersatz angesehen. Aber Weihnachten muss doch mehr sein!
Zum ausführlichen Bericht im "Schlitzer Boten".

2002 Weihnachten mit Kurt Reuber in Stalingrad

Mitglieder des Kirchenvorstandes

Der Gottesdienst nahm die Erinnerung an die Weihnacht 1942 im Kessel von Stalingrad zum Ausgangspunkt und fragte nach der bleibenden Bedeutung des Festes. Mitglieder des Kirchenvorstandes lasen Briefe von Soldaten aus Stalingrad. Die Organisten Mario Stucki und Jochen Grabowski nahmen das Thema muskialisch auf. Pfarrer Bouvain erinnerte an den Arzt, Theologen und Maler Dr. Kurt Reuber, dessen Bild Stalingradmadonna weithin bekannt ist.
Zum ausführlichen Bericht im "Schlitzer Boten"

2001 Weihnachten mit Daniel Falk

Daniel Falk, 1768-1826

Der Name Daniel Falk ist wohl den wenigsten bekannt. Aber wir können uns kaum ein Weihnachtsfest vorstellen ohne ihn, denn er hat Worte gedichtet, die für viele Menschen zum Christfest unbedingt dazugehören. Johannes Daniel Falk, dessen Todestag sich am 14. Februar 2001 zum 175. Mal jährte, ist der Dichter des Weihnachtsliedes „O du fröhliche, o du selige.“

Wer war Daniel Falk und wie erschließt er uns durch sein Lied die Botschaft von Weihnachten?
Zum ausführlichen Bericht im "Schlitzer Boten"