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Erntedankfest: Danken und Denken

Erntedank to go 2.0

Das wandernde Gottesvolk: Erntedank to go 2.0 am 3. Oktober 2021

In der Pfarrei Queck bemühen wir uns darum, den Blick beim Erntedankfest aus der folkloristischen Verengung auf Getreide und Kartoffeln zu heben und die umfassende Bedeutung des Festes in den Blick zu bekommen. Was alles brauchen wir zum Leben?
Normalerweise bereiten die Kinder und Konfirmanden zum Erntedankfest einen interessanten Familiengottesdienst vor. Wegen der Coronapandemie war das 2020 und 2021 nicht möglich. Stattdessen feierten wir "Erntedankgottesdienste to do"
Erntedank, das ist für viele eine mit Erntegaben geschmückte Kirche. Vor dem Altar türmen sich Kartoffeln, Getreidegarben, und vieles andere, was Garten und Feld getragen hat. Das ist normal! Aber was ist, wenn die Kirche für die Gemeinde, die danken will, zu klein ist? Im vergangenen Jahr hatten wir statt des Gottesdienstes in der Kirche zu einem „Erntedankgottesdienst to go“ eingeladen. Auf der Hardt waren wir singend, betend und hörend spazieren gegangen. Das sollte eine einmalige Sache sein. Niemand konnte ahnen, dass es in diesem Jahr wieder ein alternatives Angebot geben müsse.
Wir haben wieder zu einem „Erntedankgottesdienst to go“ eingeladen. Treffpunkt war das Wasserhäuschen am Zippen Von dort machte sich die Gemeinde als wanderndes Gottesvolk auf, um in Richtung Sassen zu wandern. Ziel war der Schweinestall der Familie Schmidt. Auf dem Weg wurden neben den Maisfeldern Haltepunkte erreicht. Wir beteten einen Psalm, sangen Lieder und gingen dann weiter: Kinder und Erwachsene, Fahrradfahrer und Rollerfahrer, die einen schnell, die anderen im Gespräch langsamer. Am Stall erfuhren wir dann von dem Besitzer Nico Schmidt, was er als Schweinezüchter tut, um unsere Nahrung zu sichern. Pfarrer Bouvain wies in seiner Predigt darauf hin, dass wir als Verbraucher mitbestimmen über die Bedingungen, unter denen die Landwirte arbeiten. Normal ist, dass der Erntedankgottesdienst mit dem Lied „Wir pflügen und wir streuen“ schließt. Diese Normalität haben wir uns erhalten und gemeinsam gesungen.

Foto: Pierre Bouvain

Familiengottesdienst zum Erntedankfest

Familiengottesdienst zum Erntedankfest

Sonntag, 29. September 2019 in der Quecker Kirche, 10.00 Uhr

In der Pfarrei Queck wurde in drei Gottesdiensten Ende September bis Anfang Oktober 2019 das Erntedankfest gefeiert. Den Auftakt machte der Familiengottesdienst in der Quecker Kirche. Die Kinder und Konfirmanden, die sich beim Kinder- und Konfirmandentag mit einem Thema rund um die Ernte beschäftigt hatten, gestalteten mit den Ergebnissen und Erkenntnissen den Gottesdienst mit. Traditionell sang einer der Chöre aus der Pfarrei im Gottesdienst. In diesem Jahr war es der MGV (Männergesangverein Queck). Und natürlich begleitete der Posaunenchor die Gemeinde.

Erntedankfest in Herte's Scheune

Erntedankfest in Sandlofs

Erntedankgottesdienst am Sonntag, 6. Oktober 2019, 14.00 Uhr
Sandlofs, Birkenalle


Der zweite Erntedankgottesdienst in der Pfarrei Queck war der Gottesdienst in Herte's Scheune in Sandlofs. Der Gottesdienst wurde mitgestaltet durch den gemischten Chor Sandlofs. Im Anschluss an den Gottesdienst waren die Gemeindeglieder zu Kaffee und Kuchen herzlich eingeladen.

Gottesdienst zum Kartoffelfest

Kartoffelfewst Rimbach

Sonntag, 13. Oktober 2019, 10.30 Uhr Kirche Rimbach

Am Sonntag, den 13. Oktober veranstaltete der Obst- und Gartenbauverein Rimbach wieder sein Kartoffelfest mit Regionalmarkt. Das Fest begann um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Rimbacher Kirche, den Vertreter des Obst- und Gartenbauvereins mitgestalteten. Für die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes sorgte der Kirchenchor Ober-Wegfurth.

Erntedankfest 2016

Lebenslement Wasser

Lebenselement "Wasser"
Drei Gottesdienste zum Erntedankfest in der Pfarrei Queck


Mit drei ganz unterschiedlichen Gottesdiensten begingen die vier Kirchengemeinden der Pfarrei Queck das Erntedankfest 2016. Mit einem Familiengottesdienst am 25. September in der Quecker Kirche. Mit einem Taufgottesdienst am 2. Oktober in einer Scheune in Sandlofs. Und mit einem Gottesdienst zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein am 9. Oktober in Rimbach. Die drei Gottesdienste näheren sich aus unterschiedlichen Perspektiven dem Thema "Lebenselement Wasser". Begleitet wurden die drei Gottesdienste mit dem Altarschmuck, der das Element "Wasser" mit einem blauben Altartuch anzeigte.

Hier gibts Bilder zu den drei Gottesdiensten >

Erntedankfest 2015

Gruppenbild 2015

Wenn die Welt ein Dorf mit 100 Einwohnern wäre
Familiengottesdienst in Queck, 27. September 2015

Gut sieben Milliarden Menschen wohnen auf dem Erdball. Eine Zahl, die unser Vorstellungsvermögen übersteigt. Aber was wäre, wenn die Welt ein Dorf mit nur 100 Einwohnern wäre.

Dieser Frage gingen fast 50 Kinder, Konfirmanden und Mitarbeiter aus der Pfarrei Queck an einem Wochenende im September auf dem Hoherodskopf nach. Die Pfarrei Queck hatte zu ihrer 15. Kinder- und Konfirmandenfreizeit in die Jugendherberge auf dem Hoherodskopf eingeladen. Von den 64 Kindern im Alter von 7-14 Jahren, die in der Pfarrei Queck wohnen, war jedes zweite Kind mit dabei. Eine kleine Zahl, wenn man bedenkt, dass die Weltbevölkerung pro Jahr um rund 84 Millionen Menschen anwächst. Pro Tag werden etwa 230.000 Kinder geboren. Pro Minute sind das etwa 159 Geburten. Das, was die Kinder sich erarbeitet hatten, wurde im Familiengottesdienst am 27. September der Gemeinde präsentiert.

Zu den Bildern und einem ausführlichen Bericht

Erntedankfest 2014

Gottesdienst in einer Scheune in Sandlofs, 5. Oktober 2014

Am 28. September feierten die Gemeinden der Pfarrei Queck einen gemeinsamen Familiengottesdienst in der Quecker Kirche. Am Sonntag darauf wurde in Sandlofs eine Scheune zum Gottesdienstraum umfunktioniert. Am 5. Oktober um 14.00 Uhr sammelten sich Gemeindeglieder aus der ganzen Pfarrei zum Gottesdienst in der Scheune Masuck in Sandlofs. Von 1999 bis 2006 hatte die Pfarrei Queck Gottesdienste in einer Scheune des Hofgutes in Rimbach gefeiert. Nun wurde eine Scheune in Sandlofs zum Gottesdienstraum. Der "Gemischte Chor Sandlofs" begleitete den Gottesdienst musikalisch. Elke Turba ersetzte die Orgel mit ihrem Akkordeon. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es für alle Kaffee und Kuchen. Pfarrer Bouvain hatte seine Predigt unter das Thema "Ein Land, in dem Milch und Honig fließen" gestellt.

Hier gibt's mehr Bilder >

Erntedankfest 2011

Erntedankfest 2011

Ist das Fischstäbchen noch zu retten?

Die Nachfrage nach Fischstäbchen ist seit jeher groß. Die knusprigen Rechtecke stellen vor allem bei Kindern und Jugendlichen eine Art Basisnahrung dar. Jeder Deutsche verspeist durchschnittlich 23 Fischstäbchen pro Jahr. Deshalb haben wir uns auf unserer Kinder- und Konfirmandenfreizeit mit dem Thema Nachhaltigkeit beim Fischfang beschäftigt.
In den Familiengottesdienst am Erntedankfest, 25. September 2011, brachten die Freizeitteilnehmer die Ergebnisse unseres Nachdenkens und Forschens ein. (Kirche Queck, 10.0 Uhr)

Der Gottesdienst wurde auf der Kinderfreizeit in Ulrichtsien vom 16.-18. September 2011 vorbereitet.
Hier geht's zu den Berichten und Materialen von der Kinderfreizeit.

Erntedankfest 2010: Ich wollt ich wär( k)ein Huhn

Ein weich gekochtes Ei zum Frühstück, grüne Soße zum Mittagessen oder ein Strammer Max am Abend - zur Feier des Tages ist ein Ei heute schon fast Pflicht. Unser Appetit auf Eier ist ungebrochen. In einem Monat werden in Deutschland fast 600 Millionen Eier verzehrt. Eier sind Allroundtalente, die täglich in Küchen auf der ganzen Welt ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Dabei sind sie nicht nur leckere, sondern auch gesunde Kraftpakate: Eier enthalten die Vitamine A, D, E und B, viele Mineralstoffe und natürlich Eiweiß

Eier gehören zum Erntedankfest dazu. Woher kommen die vielen Millionen Eier? Wie geht es den Hühnern, die die Eier legen? Wir wollen nachdenken, umdenken und danken.

Der Familiengottesdienst zum Erntedankfest wurde auf der Kinder- und Konfirmandenfreizeit vom 17.-19. September 2010 in Ulrichstein vorbereitet.

Zur Kinderfreizeit
Zu den Materialien und Arbeitsblättern

Erntedankfest 2009: Holz ernten

Thema des Familiengottesdienstes: Lebt den der alte Holzmichel noch - Holz ernten
In unseren Dörfern besitzen viele Familien Anteil am Wald. Die Arbeit im Wald hat früher vielen Landwirten über den Winter geholfen. Auch bei der Waldarbeit spricht man von der Ernte. Maschinen werden als Vollernter bezeichnet.
Vorbereitet wurde der Familiengottesdienst auf der Kinder–und Konfirmandenfreizeit vom
18.-20. September 2009 in Ulrichstein.

Erntedank 2008: Wind ernten

Wenn wir Erntedankfest feiern, dann müssen wir über Kartoffeln, Äpfel und Kohlköpfe hinausschauen. Das Erntedankfest kann kein folkloristisches Fest sein, das "die da auf dem Lande" noch feiern können, weil dort noch Kühe und ein Bulldog im Stall stehen. Beim Erntedankfest müssen wir nachdenken über unsere Lebensgrundlagen. Dazu gehört auch die Frage der Energie. Die fossilen Energieträger sind begrenzt und "schmutzig". Welche anderen Möglichkeiten gibt es, Energie zu gewinnen und zugleich dem Auftrag Gottes die Erde "zu bebauen und zu bewahren" nachzukommen?
Wir haben 2008 nach dem Wind gefragt. Wie haben Menschen Windnergie genutzt und wie kann sie heutige genutzt werden. Mit "Windkisten", die auf der Kinder- und Konfirmandenfrezeit in Ulrichstein gebaut wurden, informierten die Kinder die Gemeinde und regten zum Nachdenken an.

Von 1999-2006 Gottesdienste in der Scheune

Von 1999 bis 2006 haben wir unsere Erntedankgottesdienste in einer großen Scheune im Hofgut Lessig in Rimbach gefeiert. Die Scheune war von Mitgliedern der Jugendgruppe im September 1999 leergeräumt und hergerichtet worden. Eine große Erntekrone stiftete Familie Lessig. Mehr als 300 Besucher kamen jedes Jahr zu den Familiengottesdiensten an diesen besonderen Ort. Hier war die Nähe von Saat und Ernte besonders zu spüren.

Da aber die Dachkonstruktion der alten Scheune nicht mehr genügend Sicherheit bietet, mussten wir im Jahr 2007 die Gottesdienste in der Scheune aufgeben und in die Kirche zurückkehren. Da beim Gottesdienst jeder Quadratzentimeter der Scheune besetzt ist, bedeuten eventuell herunterfallende Dachziegelteile eine zu große Gefahr. Zur Diskussion stand die Sicherung des Innenraums der Scheune durch drei 4 mal 12 Meter große elastische Fangnetze. Aber die Sicherung des besonderen Gottesdienstraumes hätte annähernd 3.000 Euro gekostet, was die Kirchengemeinde sich nicht leisten kann. Nun hat die Pfarrei Queck mit den Scheunengottes-diensten leider auch ein Stück ihres Profils verloren.