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Unser Pfarrer Pierre Bouvain

Vom Säen, Ernten und einem Abschied

Pfarrer Pierre Bouvain in Queck in den Ruhestand verabschiedet

04.10.22 - Er stand unter dem Thema "Vom Säen und Ernten" – für den Gottesdienst am Erntedanktag lag das nah: Die Menschen danken an diesem Tag für all das, was sie haben - trotz Krieg, Krise und Klimawandel immer noch selbstverständlich. Das diesjährige Erntedankfest in Queck war jedoch auch ein Dankfest für Pierre Bouvain: Der 65-jährige evangelische Pfarrer wurde in den Ruhestand verabschiedet: Fast ein Vierteljahrhundert seines Berufslebens hat er in Queck verbracht. In einem festlichen Gottesdienst sowie in einem anschließenden Empfang in der Kulturscheune würdigten sowohl die Kirche in Person von Dekanin Dr. Dorette Seibert das Schaffen Bouvains als auch die Kirchenvorstände und Vertreter der öffentlichen Gremien.

Den Gottesdienst in der Quecker Kirche gestalteten gemeinsam mit dem Pfarrer Mitglieder der Kirchenvorstände der Evangelischen Kirchengemeinde in Ober- und Unter-Wegfurth mit Unter-Schwarz, Queck, Rimbach und Sandlofs. Auch durch seine musikalische Gestaltung unter der Mitwirkung von drei Organisten (Christiane Fink, Mario Stucki, Elke Turba), dem Solo-Trompeter Jochen Grabowski, dem Posaunenchor der Pfarrei Queck unter der Leitung von Jonas Emmerich sowie dem Singkreis der Pfarrei Queck unter der Leitung von Ellen Mogk hob sich der Gottesdienst hervor.

"Wer da kärglich sät, der wird auch kärglich ernten. Und wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen." Diesen Spruch aus dem Korintherbrief legte Pfarrer Pierre Bouvain seiner Abschiedspredigt zugrunde. Das Bild des Säens und Erntens übertrug der Geistliche zum einen auf das Erntedankfest. Die Bibel habe einen großen Bezug zur Landwirtschaft und gerade im Schlitzerland könne man noch erleben, wie sehr sie gebraucht werde, aber auch wie viel Arbeit sie mache. Gott habe die Welt mit der Möglichkeit des Säens und Erntens großartig ausgestattet, so Bouvain, der betonte, dass in dem Spruch das Pendant zu "kärglich" nicht "viel", sondern "im Segen" ist.

Als zweites bezog der Pfarrer das Säen und Ernten auf seinen Abschied. Mit dem Bild des Sämanns vor Augen resümierte er, nicht jede Saat gehe auf, doch er hoffe, dass Teile seiner Saat - das Wort Gottes ausgebracht mit vollen Händen in Gottesdiensten, Andachten und Begegnungen - aufgegangen seien und noch aufgehen werden. "Meine Zeit ist nun zu Ende", sagte der scheidende Pfarrer und mahnte mit Blick auf die bevorstehenden strukturellen Änderungen in der Kirche, dass man – um im Bild der Landwirtschaft zu bleiben – nicht immer mehr Land mit immer weniger Menschen und Ausstattung bestellen könne. Bouvain dankte seinem Kirchenvorstand und seinen Gemeindegliedern, die gemeinsam viel geschaffen haben und sicher imstand wären, ihr Gemeindeleben weiterzuführen. Als dritten Aspekt des Erntedankfestes nannte der Pfarrer das großzügige Spenden für arme Menschen.

Dekanin Dr. Dorette Seibert entpflichtete den Geistlichen sodann von seinem Dienst. Mit Blick auf sein Wirken dankte sie Pierre Bouvain für seine Gaben und seine Kraft, für seine Treue und seine Liebe und für manches deutliche Wort. Sie blickte zurück auf seine Vita, die beruflich in Friedberg begann und ihn vor 23 Jahren nach Queck geführt hatte. Von Anfang an habe er Traditionen aufgegriffen, die Geschichte der Orte erforscht, sich stets theologisch weiterentwickelt und Bewährtes und Neues im Gemeindeleben zusammengebracht. Dabei habe er "faszinierende Wege gefunden, um zu säen". Als Beispiele nannte die Dekanin die musikalische Vesper, die etwas anderen Weihnachtsgeschichten, den Silvestergottesdienst oder viele Gottesdienste im Freien. Als versierter Theologe sei er stets auch streitbar gewesen, hob Seibert positiv hervor. Mit Blick auf seine Kritik an dem Zukunftsprozess der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau drückte sie ihre Hoffnung aus, dass man sich vielleicht neu zusammenfinden könne, um von dem großen Land gemeinsam doch alles bearbeiten könne. "Die Gesellschaft hat sich verändert", sagte die Dekanin, "und es liegt an uns allen, was aus unserer Kirche wird." Und an die Gemeinde gewandt: "Pfarrer Bouvain hat die Kirche für Sie gestaltet, war für Sie da, und hat Sie ermutigt, für Ihre Gemeinschaft einzutreten."

Nach seiner Entpflichtung ergriff Pfarrer Bouvain noch einmal das Wort: Er halte es mit Luther, nach dessen Lehre alle Getauften Priester seien. Durch sein Amt als Pfarrer sei er für seine Dienstzeit in einer herausgehobenen Position gewesen; nun gebe er sein Amt zurück und werde der, der er war. Die Absicht, nicht wieder als Pfarrer tätig zu werden, unterstrich er, indem er das Beffchen löste und den Talar auszog. Als normales Gemeindeglied im Anzug verließ Pierre Bouvain an der Seite der Dekanin die Kirche – nach einem anhaltenden, stehenden Applaus, der auch seiner Familie galt, und einem Überraschungslied, in das alle Gäste einstimmten.

Feier mit Grußworten in der Quecker Kulturscheune


Der Empfang in der benachbarten Kulturscheune war bestimmt von einer fröhlichen, dankbaren Stimmung mit viel Musik – ganz so, wie Pierre Bouvain es sich gewünscht hatte. Eine lange Liste an Grußworten, gepaart mit vielen Geschenken, Danksagungen und Zeichen der Wertschätzung und Verbundenheit, erfreute den scheidenden Pfarrer und auch die Gäste in der Kulturscheune – humorvoll und freundschaftlich verabschiedeten sich die Vertreter der öffentlichen Gremien von Pierre Bouvain. Die Kirchenvorstände blickten in ihrer Ansprache unter anderem zurück auf die Anfänge der Familie Bouvain in Queck, die sich mit Dialekt und Hausnamen schwertat. Sie dankten dem Pfarrer für seine Kreativität und Zugewandtheit. Bürgermeister Heiko Siemon bestätigte Bouvain, dieser habe mit seinem Tun die Gemeinde geprägt. Für die Pfarrerinnen und Pfarrer im Schlitzerland sprach der Pfarrer i.R. Siegfried Schmidt. Er dankte Bouvain für jede Unterstützung, mit der dieser insbesondere die Vakanzen in Schlitz mitgetragen hatte. In die Liste der Rednerinnen und Redner reihten sich Vertreterinnen und Vertreter der ansässigen Vereine, der Sing- und Musikkreise der Pfarrei sowie der Ortsvorsteher. Sie alle würdigten die Verdienste des Mannes, der ihr Pfarrer war und der nun – wie sie – einfaches Gemeindeglied wird.

Pfarrer Pierre Bouvain geht in den Ruhestand

Ich wollte immer Pfarrer sein und nah bei den Menschen

QUECK/SCHLITZ (Traudi Schlitt). Noch ist alles neu im Haus der Familie Bouvain in Schlitz. Erst vor kurzem ist die Pfarrersfamilie hier eingezogen, hat das Pfarrhaus in Queck verlassen, denn Pierre Bouvain, Pfarrer in Queck, Ober-Wegfurth, Unter-Wegfurth, Unter-Schwarz, Rimbach und Sandlofs geht in den Ruhestand. Am kommenden Sonntag wird er um 14 Uhr in Queck verabschiedet.

Er blickt auf ein langes Berufsleben zurück, 23 Jahre davon hat er im Vogelsberg verbracht. Hier wird der gebürtige Sauerländer bleiben – heimisch geworden im Schlitzerland. Dabei hätte auch alles anders kommen können, denn nach dem Studium hatte man ihm ein Stipendium und eine Stelle an der Marburger Universität angeboten: Als herausragender Student im Fach Neues Testament hatte Pierre Bouvain auf sich aufmerksam gemacht, doch er lehnte ab: „Es gab keine Garantie für mich, dass ich danach eine Pfarrstelle bekommen hätte – und ich wollte immer Pfarrer sein und unter den Menschen.“

Dabei war Pierre Bouvain der Pfarrberuf nicht in die Wege gelegt: Als Sohn eines Schlossers und einer Buchhalterin wurde er 1956 in Hemer geboren. Nach dem frühen Tod des Vaters, der starb, als Pierre Bouvain erst sieben Jahre alt war, wurde der Kindergottesdienst in seiner Heimatgemeinde für den Jungen zu einer wichtigen Anlaufstelle. Als Jugendlicher gestaltete er selbst den Kindergottesdienst mit, trat in den CVJM ein und leitete als junger Mann bereits die Gruppe vor Ort.

Da es für ihn zunächst so aussah, als könne er aus finanziellen Gründen ohnehin nicht studieren, ging er auf die Realschule. Dort nahm der eifrige Junge an Wettbewerben teil und beeindruckte mit sehr guten Leistungen. Zu seinem Glück hatte das Gymnasium in seiner Heimatstadt einen sozialwissenschaftlichen Zweig eingerichtet, der es erlaubte, ohne zweite Fremdsprache die Oberstufe zu besuchen und das Abitur zu machen. Danach absolvierte Bouvain seinen Zivildienst – in einem hessischen Pfarrhaus: Über den CVJM hatte er einen Pfarrer kennengelernt, Fritz Dahmen aus Rodheim v.d.H. Mit diesem Schritt festigte Bouvain nicht nur seine Entscheidung, Pfarrer zu werden, sondern war auch in Hessen angekommen, wo er studierte und sich niederließ.

Seine erste Pfarrstelle – nach dem Vikariat in Düdelsheim – war in Friedberg in der Burgkirche. Die zweite Pfarrstelle vor Ort wurde 1994 mit einer jungen Pfarrerin besetzt. Es passte gut mit den beiden Theologen, die 1995 heirateten. Als sich Nachwuchs ankündigte, beschlossen sie, sich eine Stelle auf dem Land zu suchen. So kamen die Bouvains ins Schlitzerland. Pfarrerin Petra Bouvain übte nach der Familienpause verschiedene Vertretungsdienste im damaligen Dekanat Vogelsberg aus. Später übernahm sie die Stelle der Krankenhausseelsorgerin, die sie heute noch innehat. Und Pierre Bouvain wurde der Gemeindepfarrer für die Menschen in und um Queck. „Sechs Dörfer, vier Kirchen und vier eigenständige Kirchenvorstände, das ist schon was“, sagt der Pfarrer rückblickend und dankt im selben Atemzug den engagierten Mitgliedern der Kirchenvorstände, die viele Aktivitäten gemeinsam mit ihm getragen haben.

„Als ich kam, konnte ich vieles weiterführen, was ich vorfand“, berichtet Bouvain: Singkreise, Frauenkreise, Posaunenchor. Und er merkte direkt, dass hier im Schlitzerland die Uhren noch anders tickten als in Friedberg: „Hier war und ist es immer noch so, dass die Menschen bei allen Dingen des Lebens – von der Geburt über die Konfirmation, die Hochzeit, die Hochzeitsjubiläen bis hin zur Beerdigung – von der Kirche begleitet werden möchten. Ihn, der es mag, mit Menschen in Kontakt zu sein, freut das sehr. Auch wenn dieser Wunsch im ländlichen Raum noch besteht, nimmt der Pfarrer sehr wohl den Wandel wahr, der auch hier stattfindet: Von einst zwanzig Konfirmanden sind die Gruppen mitunter bis auf vier junge Menschen geschrumpft, die Frauenkreise haben sich aufgelöst oder wurden in Seniorenkreise umgewandelt; Singkreise mussten altersbedingt aufhören. Auch die Zahl der Gottesdienstbesucher in den einzelnen Dörfern ging mit der Zeit zurück. „Diesen Veränderungen muss man Rechnung tragen“, sagt Pfarrer Bouvain und beschreibt, was er damit meint: Veränderte Formate im Konfi-Unterricht sowie neue Freizeitangebote für Kinder, Jugendliche und Konfirmanden haben sich in seinen Gemeinden etabliert.

„Und wenn die alten Gottesdienstformen nicht mehr so gut besucht sind und die Menschen aus den einzelnen Dörfern nicht zusammenführen, dann muss man neue erfinden.“ Gesagt, getan. Zu den Pfingstgottesdiensten im „Berngeröder Tal“ kommen jedes Mal an die 300 Menschen. Die „Musikalischen Vespern“ sind fester Bestandteil im Gottesdienstplan. Kreativ, musikalisch, mal meditativ, mal mit gesellschaftlich relevanten Themen, sprechen sie viele Menschen an. Ihre Organisation hängt an der Person des Pfarrers, und so wird damit erst einmal Schluss sein. Auch die Erfindung neuer Figuren, aus deren Sicht er die Weihnachtsgeschichte erzählt hat, wird nun der Vergangenheit angehören. „Ich wollte den Weihnachtsgottesdienst für Kinder und Erwachsene interessant machen und so habe ich an Weihnachten meine Predigt als Erzählung ausgelegt über Menschen, die Lukas in seiner Weihnachtsgeschichte vergessen haben könnte.“ Als versierter Kenner der biblischen Geschichte, als Israel-Reisender und als begeisterter Historiker fielen ihm immer wieder spannende Charaktere ein, mit denen er den Weg zur Krippte teilte: ein Nachtwächter, ein Holzschnitzer, ein Rabbi oder auch ein Soldat. Auch die Gottesdienste am Zweiten Weihnachtsfeiertag und an Silvester gestaltete der Pfarrer auf seine eigene, wertschätzende Weise, die viele Menschen ansprach und inspirierte.

„In fast einem Vierteljahrhundert, da wandelt sich so manches“, resümiert Pierre Bouvain. Als Geschichtsbegeisterter geht er sogar so weit, zu sagen: „Was gut ist, bleibt, das andere geht.“ Er hat den Wandel stets akzeptiert, auch weil er dabei dennoch sein Ziel verfolgen konnte: bei den Menschen zu sein. Doch die aktuelle Entwicklung sieht der Pfarrer mit Sorge, die Nähe zu den Menschen werde durch den Zukunftsprozess der EKHN aufs Spiel gesetzt: „Wenn allein im Schlitzerland für 14 Dörfer perspektivisch nur noch drei Pfarrer vorgesehen sind, dann wird es schwer, ein Gefühl von ‚Unser Pfarrer‘ zu erhalten“, befürchtet er: „Man nimmt den Menschen, was ihnen wichtig ist.“

Umso dankbarer blickt er zurück auf das, was war und was er gemeinsam mit den Menschen in seinen Dörfern hatte. Für ihn als Pfarrer ist dies ein guter Zeitpunkt, jetzt in den Ruhestand zu gehen und getreu Luther sein Amt zurückzugeben, der zu werden, der er vorher war. Pierre Bouvain, Gemeindeglied.

Pfarrer Pierre Bouvain

geboren am 24. November 1956 in Hemer in Nordrhein-Westfalen (Sauerland);

1963 - 1968 Besuch der Freiherr vom Stein-Grundschule in Hemer-Sundwig
Okt. 1967 Eintritt in die Jungschar "Nommensen" des CVJM-Hemer
1968 - 1973 Besuch der Prinzhorn-Realschule in Hemer mit Abschluss (mittlere Reife)
06.09.1973 Wechsel zum Friedrich Leopold-Woeste Gymnasium
01.06.1976 Abitur am Friedrich Leopold Woeste-Gymnasium in Hemer

01.07.1976 bis 31.10.1977 Zivildienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Rodheim v.d.H. (Altenpflege; Verwaltung, Büro), Pfarrer Fritz Dahmen

10.03.1978 Ergänzungsprüfungen zum Abitur: Kleines Latinum und Hebraicum
29.03.1979 Ergänzungsprüfungen zum Abitur: Graecum
SS 1979-SS 1983 Theologie - Studium an der Philipps-Universität in Marburg
07.10.1981 Prüfungen in Philosophie und Bibelkunde
25.06.1983 Erstes Theologisches Examen
ab 01.09.1983 Vikariat in Düdelsheim, Dekanat Büdingen, Lehrpfarrer Rainer Heß
04.05.1985 zweites Theologisches Examen

01.06.-31.12.1985 Spezialpraktikum an der Bildstelle der EKHN; Konzeption und Gestaltung von Tonbildreihen und Medien für den Einsatz in allen Bereichen der Kirche

01.01.1986 Pfarrvikar und Verwalter der Pfarrstelle IV Burgbezirk Friedberg
12.01.1986 Ordination in der Friedberger Burgkirche durch Propst Grün

01.02.1989 Ernennung zum Pfarrer auf Lebenszeit und Inhaber der Pfarrstelle IV Burgbezirk Friedberg
von 1986-1999 Pfarrer im Burgbezirk Friedberg

Seit dem 26. August 1995 verheiratet mit Pfarrerin Petra Bouvain, geb. Schneider;

in Queck seit dem 1. Juni 1999


Pfarrerin Petra Bouvain

Pfarrerin Petra Bouvain

geboren am 2. Juni 1962
in Mümling-Grumbach, Odenwald

Krankenhauspfarrerin am Eichhof-Krankenhaus in Lauterbach

Am 24.11.2016 wurde unser Pfarrer 60 Jahre alt

25-jähriges Ordinationsjubiläum unseres Pfarrers

Ordination 12.01.1986

VOR 25 JAHREN IN DER FRIEDBERGER BURGKIRCHE ORDINIERT

Pfarrer Pierre Bouvain konnte am 12. Januar 2011 sein 25-jähriges Ordinationsjubiläum feiern. Er wurde in der Burgkirche zu Friedberg ordiniert. Im Ordinationsgottesdienst wirkten mit: (auf dem Bild von links nach rechts: Pfarrer Rainer Heß (Düdelsheim); Pfarrvikar Pierre Bouvain (Friedberg), Pfarrer Fritz Dahmen (Rodheim), Propst Helmut Gründ (Gießen) und Dekan Hartmut Clotz (Ober-Rosbach).
An das Ordinationsjubiläum wurde im Gottesdienst zum Abblasen der Krippe am 09.01.2011 in der Quecker Kirche erinnert.